Geschichten aus dem Corona-Alltag der BDS

22Apr

Erfahrungen fürs Leben

Mein Corona-Alltag sieht derzeit so aus, dass ich mich im Home Office befinde und meine Arbeitszeit Zuhause absolviere. Die dazugehörigen Aufgaben erhalte ich regelmäßig von meiner Chefin. Ich setze mich von Mittwoch bis Freitag an die Aufgaben heran und bearbeite sie. Diese Aufgaben sind für mich persönlich sehr hilfreich, da ich mir dadurch mehr Wissen aneignen und dieses Wissen später in der Praxis wieder anwenden kann. Nachdem ich meine Aufgaben täglich acht Stunden lang absolviert habe, verbringe ich die Zeit mit meiner Familie und nutze das Familienleben.

Des Weiteren kümmere ich mich intensiv um meine Nichte, die Tochter von meiner Schwester. Diese ist 1,9 Jahre alt. Ich verbringe die Zeit gerne mit ihr und kann sie so auch in ihrer Entwicklung unterstützen. Gemeinsam schauen wir uns regelmäßig Bilderbücher an und ich erkläre ihr die Begriffe, die sie schon mit hoher Sprechfreude versucht nachzusprechen. Dass ich mich um meine Nichte kümmere, hilft mir auch in meiner Arbeit weiter, denn ich lerne zurzeit, dass die Kleinen von sich aus alles mitbringen und vieles schon können. Mir fiel es bei der Arbeit immer etwas schwer, die Kinder im Angebot oder im Freispiel selbstständig werden zu lassen, doch durch die Zeit mit meiner Nichte lerne ich, dass gerade hierbei Geduld und Zeit wichtige Aspekte für die Arbeit mit Kindern sind. Leider lässt die Corona-Zeit nicht zu, dass ich meine Großeltern besuchen kann, die im Heim leben, dennoch halte ich regelmäßigen Kontakt zu ihnen durch Videoanrufe und Nachrichten. Zu all meinen anderen Freunden und Familie halte ich den Kontakt genau so fest. Trotzdem hoffe ich, dass diese Zeit bald vorüber geht und ich wieder in die Normalität des Lebens zurückkehren kann.

Sicherlich ist die Corona-Zeit für alle sehr schwierig, da sie uns in unserem sozialen Umfeld beeinträchtigt. Diese Zeit bietet uns nicht die Möglichkeit, unsere Verwandten, Freunde oder nähere Kontakte zu sehen. Dennoch müssen wir alle die Ruhe bewahren und auf eine neue bessere Zeit hoffen. Ich wünsche mir, dass alle das schaffen und wir gemeinsam bald in das alte Leben zurück kehren können. Bis dahin wünsche ich allen das Beste.

L. Kallen, Mitarbeiterin Kita Rupelrath

Kita