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12Jan

Am 12. Januar 2026 hat Gott aus der Schwesternschaft des Mutterhauses Bethanien in Hamburg

Diakonisse Lydia Schimann

in die Ewigkeit gerufen.

Lydia Schimann wurde nach offizieller Lesart am 17. Oktober 1927 in Martinowka in der Ukraine als ältestes von vier Kindern geboren und wuchs in einem christlichen Elternhaus auf. Tatsächlich war ihr Geburtstag wohl am 17. Oktober 1926 und es gab Gründe dafür, dass ihre Mutter die Tochter in einer bestimmten Situation als ein Jahr jünger ausgab. Die Tatsache, dass keine Geburtsurkunde vorliegt, weist schon auf die verworrenen Wege ihrer Biografie in jungen Jahren hin. Nur wenige unbeschwerte Kinderjahre waren ihr vergönnt. Ab 1932 folgten lange Jahre, die von vielfacher Vertreibung und Verlusten geprägt waren.

1948 trat sie in das Diakoniewerk Bethanien in Hamburg ein. Nach dem Examen als Krankenschwester führte sie der Weg ab 1950 nach Bad Schwartau, Burg auf Fehmarn, Berlin und 1969 schließlich wieder nach Hamburg. Sie war als OP-Schwester und leitende Stationsschwester tätig.

Auch im Ruhestand ab 1992 übernahm sie noch viele Dienste, solange es ihr möglich war. Trotz ihres schweren Lebensweges wurde Schwester Lydia von einem tiefen Vertrauen auf ihren Heiland Jesus Christus getragen und diente ihm von Herzen gern als Diakonisse. In der Gemeinschaft ihrer Mitschwestern, vor allem aber in der Gemeinschaft mit Jesus Christus fand sie Halt und Heimat, die ihr niemand nehmen konnte. Die letzten Jahre waren von schwerer Krankheit geprägt. Nun wurde sie von ihrem Leiden erlöst und wir wissen sie in Gottes ewiger Heimat geborgen.

Die Schwesternschaft Bethaniens und die Bethanien Diakonissen-Stiftung trauern um Schwester Lydia Schimann und nehmen in Dankbarkeit Abschied von ihr.

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