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Am 30. Dezember 2025 hat Gott aus der Schwesternschaft des Mutterhauses Bethanien in Hamburg
Diakonisse Gertrud Rascher
in die Ewigkeit gerufen.
Gertrud Rascher wurde am 23. März 1932 in Oberrothenbach (Kreis Zwickau) geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters musste die Mutter allein für drei Töchter sorgen. So wuchs sie in entbehrungsreichen Verhältnissen auf.
Seit dem kirchlichen Unterricht und der Einsegnung in der Bischöflichen Methodistenkirche in Zwickau war es ihr großer Wunsch, Jesus Christus als ihren persönlichen Heiland kennenzulernen. Dies wurde ihr 1949 bei einer Freizeit auf Schwarzenshof geschenkt. In Dankbarkeit dafür wollte sie die empfangene Liebe an kranke Menschen weitergeben. 1952 absolvierte sie in Werdau eine Ausbildung als Schwesternhelferin. Ende 1953 kam sie nach Hamburg, um sich zur Krankenschwester ausbilden zu lassen. Anfang 1954 erlebte sie ihre Berufung zur Diakonisse und trat kurze Zeit später in das Diakoniewerk Bethanien ein.
36 Jahre lang war sie auf verschiedenen Stationen in der Krankenpflege tätig. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte sie anschließend in die Buchhaltung und übernahm später die Leitung der Bücherstube und weitere Aufgaben im Mutterhaus.
Schwester Gertrud war tief im Glauben und im Vertrauen auf Jesus Christus verwurzelt. Ihm diente sie mit Freude und hat ihr Ja zur Berufung nie bereut, trotz mancher Niederlagen und Anfechtungen. Sie bezeugte, dass gerade die dunklen Zeiten ihr oft zu Segenszeiten wurden. Für ihre Trauerfeier hat sie sich gewünscht, dass sie von Lob und Dank geprägt sein möge.
Die Schwesternschaft Bethaniens und die Bethanien Diakonissen-Stiftung trauern um Schwester Gertrud Rascher und nehmen in Dankbarkeit Abschied von ihr.
