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09Feb

Am 9. Februar 2026 hat Gott aus der Schwesternschaft des Mutterhauses Bethanien in Hamburg

Diakonisse Gerda Liermann

in die Ewigkeit gerufen.

Gerda Liermann wurde am 23. März 1928 in Hasselbusch, Kreis Soldin, in Hinterpommern geboren, wo sie bis zum Umzug der Familie nach Stettin im Jahre 1934 aufwuchs. Nach der Volksschule und einem Pflichtjahr begann Gerda Liermann 1942 eine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Krieg und Flucht unterbrachen die Ausbildung, bis sie diese 1946 in Lübeck wieder aufnehmen konnte.

Durch Vertreibung und Flucht am Ende des Krieges kam die Familie nach Stockelsdorf bei Lübeck. Dort entstand auch der Kontakt mit der Methodistenkirche. Hier fand Gerda Liermann zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Der Besuch dreier Diakonissen in der Gemeinde hinterließ in ihr einen nachhaltigen Eindruck und wenig später erfuhr sie ihre eigene Berufung für diesen Weg. Sie trat im Jahr 1949 in das Diakoniewerk Bethanien ein.

Nach der Ausbildung zur Krankenschwester und einigen Jahren des Dienstes in Hamburg wurde sie 1955 nach Berlin versetzt. Dort blieb sie 43 Jahre. Lange Jahre leitete sie die Männerstation. Neben der Pflege lag ihr die soziale und geistliche Betreuung ihrer Patienten am Herzen. Sie erlebte den Wandel des Sophienkrankenhauses zum Kranken- und später Altenpflegeheim. 1995 trat sie in den Ruhestand, 1998 erfolgte der Umzug nach Hamburg.

Auch im Ruhestand war sie aktiv im Besuchsdienst, durch das Gestalten von Krankenandachten, die Mithilfe in der Wäscherei und viele andere Dienste.

In den letzten Jahren war sie stark auf Hilfe angewiesen. Diese nahm sie in großer Dankbarkeit an.

In allen Veränderungen blieb sie bei ihrem Ja zu Gott und dem Ja zu Gottes Weg mit ihr. Für ihren Abschied wünschte sie sich, dass der Dank an Gott für seine Liebe und Barmherzigkeit in ihrem Leben im Mittelpunkt stehen möge.

Die Schwesternschaft Bethaniens und die Bethanien Diakonissen-Stiftung trauern um Schwester Gerda Liermann und nehmen in Dankbarkeit Abschied von ihr.

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