Bethanien Diakonissen Hamburg: Trauer um Schwester Lieselotte Faber

Am 2. Mai 2026 hat Gott aus der Schwesternschaft des Mutterhauses Bethanien in Hamburg

Schwester Lieselotte Faber

in die Ewigkeit gerufen.

Lieselotte Faber wurde am 11. Januar 1933 im westpreußischen Deutsch-Krone geboren. Sie verlor noch im Kleinkindalter ihre Mutter und als Neunjährige ihren Vater, der als Soldat im Krieg starb. Mit ihrer Stiefmutter floh sie in den Wirren des Kriegsendes über Demmin nach Aschersleben, wo sie nach ihrem Schulabschluss hauswirtschaftliche und krankenpflegerische Ausbildungen durchlief. Im Jahre 1956 zog sie in den westlichen Teil Deutschlands und trat 1957 als Verbandsschwesternschülerin in das Mutterhaus Sarepta in Bielefeld ein. Nach ihrem Examen als Krankenschwester arbeitete sie in verschiedenen Einrichtungen ihres Mutterhauses, zu dem sie im Status einer Verbandsschwester gehörte. Diese Form der Verbindung ermöglichte es ihr, auch in anderen diakonischen Einrichtungen als denen der Schwesternschaft Sarepta zu dienen, und so wechselte sie im Jahre 1981 ins Sophienkrankenheim in Berlin-Steglitz und damit in ein Haus des Diakoniewerks »Schwesternheim Bethanien Hamburg«. In Berlin arbeitete sie 17 Jahre lang an der Seite der Diakonissen Bethaniens in der Krankenpflege und folgte ihren Mitschwestern auch in den Ruhestand; sie zog im Jahre 1998 mit ins Mutterhaus nach Hamburg und blieb bis zuletzt Teil dieser Gemeinschaft, in die sie sich durch ihren beständigen Dienst an ihren Mitschwestern einbrachte.

Die Schwesternschaft Bethaniens und die Bethanien Diakonissen-Stiftung trauern um Schwester Lieselotte Faber und nehmen in Dankbarkeit Abschied von ihr.

Eine Portraitaufnahme von Schwester Lieselotte Farber