Schwesternschaften

Bethanien ist ein Werk der Schwestern – der vielen hundert Schwestern, die seit 1874 als Diakonissen bei Bethanien lebten und leben und mit ihrem Dienst ein Werk aufgebaut haben, welches nun die Arbeit von Bethanien und Bethesda in die Zukunft trägt.

"Wir Diakonissen wissen uns von Gott zu einem Leben in einer besonderen Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft berufen. Unser Glaube ist von Jesus Christus geprägt. Die Liebe Gottes, die wir empfangen, wollen wir weitergeben in Wort und Tat.  

Wir leben in den zwei Bethanien-Mutterhäusern in Frankfurt und Hamburg alle im Feierabend. Wir leben ehelos in der Schwesternschaft in geistlicher Gemeinschaft, in gegenseitiger Unterstützung und mit schönen und fröhlichen Aktivitäten und Feiern.

Unsere Tracht ist Ausdruck unserer Lebensform. Unsere Brosche mit den Symbolen Kreuz für Glauben, Anker für Hoffnung und Herz für Liebe (1. Korinther 13,13) ist Zeichen unserer Berufung und der Zugehörigkeit zu unserer Gemeinschaft."

Diakonissen

Bis vor 50 Jahren war „Diakonisse“ zu werden, eine besondere Möglichkeit, wie Frauen mit ihren Begabungen berufstätig im Dienst der Diakonie sein konnten. Anders als in weiten Teilen der Gesellschaft zu dieser Zeit konnten Diakonissen auch Karriere machen, z.B. als leitende Persönlichkeiten in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Heute haben Frauen und Männer viele Möglichkeiten der beruflichen Tätigkeit in der Diakonie.

Zugleich war und ist es die Ehelosigkeit eine Lebensform, die eine besondere Zuwendung zu Gott und den Menschen ermöglicht. In Diakoniegemeinschaften sind wir wie viele andere Diakoniewerke auf der Suche nach den heute passenden Formen einer Lebens- und Dienstgemeinschaft.

Heute sind alle Diakonissen in den beiden Bethanien-Schwesternschaften
im Ruhestand und leben in den Mutterhäusern in Frankfurt und Hamburg.

Mutterhäuser

Mutterhaus Frankfurt
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt

Mutterhaus Hamburg
Martinistr. 49
20251 Hamburg

Leitende Schwester:
Silviana Prager-Hoppe
069 / 9593 2370-0
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