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08Nov

Am 31.10. verstarb in Hamburg Schwester Ursula Frohberg im Alter von 87 Jahren im Pflegeheim beim Mutterhaus.

Schwester Ursula wurde am 13. Dezember 1930 in Scheibenberg geboren. Nach der Schule verbrachte Schwester Ursula ihr Pflichtjahr bei ihren Großeltern. Nach einer kurzen Zeit der Arbeitslosigkeit kam sie in einen Bäckereihaushalt. Aufgrund eines Unfalls endete diese Beschäftigung aber nach zwei Jahren wieder. Eine weitere Anstellung im Haushalt und einer Fabrik gaben ihr die Zeit, sich auf Gottes Führung einzulassen und nach seinem Weg mit ihr zu fragen. 

Wichtige Gespräche und Gebete mit Freunden, Familie, aber auch und gerade mit Geschwistern und Pastoren der methodistischen Kirche ließen den Ruf, in den Dienst Jesu Christi zu treten, zur Gewissheit werden.

So trat Schwester Ursula im Oktober 1950 in Bethanien - Hamburg ein. Und 1954 legte sie ihr Examen als Krankenschwester ab. Danach ging es über Fehmarn nach Chemnitz und nach Plauen. Dort in Bethanien- Plauen wurde sie chirurgische Schwester und blieb dieses bis 1993.

Das war auch das Jahr, in dem Schwester Ursula ins Mutterhaus nach Hamburg zurückkehrte. Wenn auch die Umstellung, nun wiederum „im Westen“ zu leben, nicht leicht war, so fand Schwester Ursula sich in ihr neues Umfeld gut ein und wurde geschätzt.

Mit großer Dankbarkeit für dieses Zeugnis nehmen wir Abschied von Diakonisse Ursula Frohberg. Wir wissen sie heimgerufen in Gottes Ewigkeit. 

Sr. Ursula Frohberg

Ebenfalls am 31.10. verstarb in Frankfurt Schwester Helga Vatter im Alter von 81 Jahren im Pflegeheim im Mutterhaus.

Schwester Helga Vatter wurde am 19. September 1936 in Langensteinbach geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie im Elternhaus, wo sie mit 23 Jahren ihre Berufung zur Diakonisse erlebte. Am 1. März 1960 wurde sie als einzige Diakonisse mit einigen anderen Schwesternschülerinnen in Bethanien aufgenommen und machte 1962 ihr Examen. Bis 1970 war sie in der Krankenpflege tätig und wechselte dann als Büroschwester bis 1977 in die Verwaltung des Mühlberg-Krankenhauses. Es folgten zwei Jahre im Kindersaal des Bethanien-Krankenhauses Im Prüfling, weitere sieben Jahre in der Krankenpflege, bis sie von 1987 bis 2006 als Nachtschwester auf der Pflegestation im Mutterhaus tätig war. Danach ging sie in den Ruhestand, half aber noch im Speisesaal mit.

Ihre bescheidene und zuvorkommende Arbeitsweise wurde allseits geschätzt.

Die letzten Jahre verbrachte sie auf der Pflegestation des Oberin-Martha-Keller-Hauses, wo sie einige Krankheitszeiten durchstehen musste und nun heimgehen konnte.

In Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mitschwester.

Sr. Helga Vatter